Holger Schmidt-

anspruchsvolle

Fotografie


seit der Neugestaltung der Homepage am 25.11.06

Ablauf Fotoshooting

Im Nachfolgenden wird der Ablauf  eines Photoshootings für jemanden, der keine Erfahrung vor der Kamera hat beschrieben. Bei routinierten Models vereinfacht sich vieles...

Für mich hat sich der folgende Ablauf als sinnvoll herausgestellt:

1. Vorgespräch, bei dem im Dialog zwischen dem Fotografen und der zu fotografierenden Person (Model) bzw. den Personen geklärt wird:

  • Was für Aufnahmen sollen gemacht werden? (Portrait, Modefotografie, Akt,...)
  • Für wen bzw. zu welchem Zweck sind die Aufnahmen gedacht? (Freund, Freundin, Mann, Frau, Bewerbungsunterlagen, Sedcard, Eigenbedarf...)
  • Welche Bildaussage ist erwünscht? (seriöse Ausstrahlung, positive Ausstrahlung auf den Partner...)
  • Abklären, ob der Draht zwischen Fotograf und Model stimmt, ob das Gewünschte realisierbar ist.
  • Besprechung der geplanten Motive. Gebenenfalls können Beispielaufnahmen als Anregung dienen.
  • Welche Location ist vorgesehen? (Studio, Park,...)
  • Was muß das Model zum Shooting mitbringen? (Schminkzeug, Frisierzeug, Puder um Glanzstellen abzupudern, bei Aktaufnahmen Bademantel, evtl. Lieblings-CD zur Auflockerung)
  • Welche Requisiten sind erforderlich (Blumenstrauß, Tuch, Laptop, Hut, ..)
  • Welche Bekleidung soll das Model anziehen (ggfs. mehrere Kleidungsstücke zum Shooting mitbringen und umziehen)
  • Wie muß sich das Model zum Shooting vorbereiten? (geschminkt, frisiert, lockere Kleidung um Druckstellen am Körper zu vermeiden,...)
  • Wann und wo findet das Shooting statt? (Einfluß des Wetters...)
  • Welche Begleitung bringt das Model mit? (gute Freundin,...)
  • Wer ist wofür verantwortlich?
  • Welche Kosten entstehen? (Studiomiete, Anfahrt,...)
  • Wer trägt die Kosten?
  • Wer erhält welche Rechte an den Aufnahmen? (Verkaufsrecht, Verwendung zu Werbezwecken,....)
  • Was bekommt das Model (CD, Mappe mit Abzügen,...)

Sinnvollerweise wird das Vereinbarte schriftlich festgehalten.

2 .Vorbereitung, bei der der Fotograf die Beleuchtungssituationen für die gewünschten Aufnahmen und das notwendige Equipment plant. Das Model kann z.B. Posen üben, ggfs. die Frisur und das Schminken für das Shooting vorbereiten...

3. Fotoshooting. Zu Beginn des Fotoshootings muß mit einer gewissen Anlaufzeit gerechnet werden. Gegebenenfalls können Fotograf und Model flexibel sich ergebende Situationen nutzen.

4. Nachbearbeitung der Bilder: Der Fotograf wird anschließend jeweils die besten Aufnahmen der jeweiligen  Einstellung heraussuchen, nachbearbeiten und aus diesen besten Aufnahmen eine Präsentation vorbereiten (CD oder Mappe).

Wer trägt welche Kosten?

Vereinfacht kann man formulieren, daß derjenige der die Kosten für das Fotoshooting trägt auch derjenige ist, der bestimmt, welche Bilder gemacht werden. Nachfolgend werden nur Grundsätze erläutert nähere Informationen können entsprechender Literatur entnommen werden. Im Streitfall bleibt der Gang zum Anwalt unabdingbar. Allgemein gilt: Es ist sinnvoll, vor Beginn einer Fotosession das vorab Vereinbarte schriftlich zu fixieren. In dem Vertrag müssen neben der Art, dem Ort und Zeitpunkt  die Rechte an den geplanten Aufnahmen sowie die Übernahme der entstehenden Kosten geregelt werden.

Möchte jemand eine Fotoserie von sich (z.B. für seinen Partner) anfertigen lassen, geht er zu einem ihm anhand des Portfolios geeignet erscheinenden Fotografen trägt seine Wünsche vor und bezahlt diesen für die geleistete Arbeit. Oftmals muß nicht nur die Fotosession bezahlt werden, sondern zusätzlich sind die gewünschten Abzüge nicht ganz billig. Die Daten (digitalen Negative) wird man nur in den seltensten Fällen erhalten. Das Copyright für die Aufnahmen verbleibt dabei beim Fotografen, der Kunde erhält ein Nutzungsrecht. Der Fotograf darf im Allgemeinen die so entstandenen Bilder nicht für sich nutzen

Will der Fotograf für eine Auftragsarbeit oder eine freie Arbeit Bilder entsprechend seinen Vorstellungen machen (z.B. die Präsentation von Mode) wird er sich ein passendes Model suchen, mit diesem die Aufnahmen planen und machen. Das Model erhält für die geleistete Arbeit eine Gage. Gegebenenfalls kann eine Übernahme von zusätzlich entstandenen Unkosten vereinbart werden. Das Model hat in diesem Falle keine Rechte an den so entstandenen Aufnahmen.

Bei einer weiteren Variante finden zwischen “Model” und Fotograf keinerlei Zahlungen statt, der Aufwand von Model und Fotograf werden gegeneinander aufgerechnet, sie gleichen sich gegenseitig aus. Beide erhalten Rechte an den entstehenden Bildern. Model und Fotograf dürfen diese so entstandenen Bilder zur eigenen Präsentation verwenden. Eine kommerzielle Verwendung dieser Aufnahmen ist nicht zulässig. Dieses Modell wird tfcd (bzw. tfp) genannt. Das Model erhält üblicherweise eine Auswahl der entstandenen Bilder bearbeitet auf CD.

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